Was sind eigentlich Twitter-Listen?

Seit kurzem bietet Twitter sogenannte „Twitter-Listen“ an. Dieses neue Feature bietet zwei für User sehr praktische und interessante Möglichkeiten:

  1. Ich kann jene Twitter-User, denen ich folge, in verschiedene Gruppen zusammenfassen (z. B. thematisch)
  2. Ich suche nach weiteren öffentlichen Listen zu einem bestimmten Thema, das mich interessiert. Damit finde ich neue User, denen ich folgen kann. Das gilt umgekehrt natürlich auch für User, die über solche Listen auf mich stoßen, sofern ich in einer Liste eingetragen wurde.

So kann man beispielsweise beginnen, indem man Gruppen für „privat“ und „beruflich“ anlegt. Je nachdem, ob man wissen will, was seine Freunde und Verwandte gerade machen, oder welche für den Beruf interessanten Links von Branchenkollegen und -insidern gepostet werden, hat man nun den Filter. Ähnliches empfiehlt sich ja auch für Facebook, wo man mittels „Listen“ die Pinnwand-Ansicht filtern kann.

Man kann private (Freunde/Familie) und öffentliche Listen (z. B. berufliches Thema/Hobby) anlegen. Der Unterschied liegt darin, ob die Liste für andere sichtbar ist oder nicht.

Ob man auf einer Liste vorhanden ist, sieht man im rechten Statusbalken neben der Zahl der Follower.

Die Twitter-Liste ist eine längst überfällige Funktion, um die Informationsflut endlich etwas strukturieren zu können. Jene User, die Applikationen wie TweetDeck oder SeesmicDesktop benutzt haben, kennen und schätzen diese Gruppenfunktion bereits sehr.

Karim-Patrick Bannour

Mag. Karim-Patrick Bannour ist Gründer und Geschäftsführer der Social Media Marketing Agentur viermalvier.at und gemeinsam mit Anne Grabs derAutor des Social Media Marketing Bestsellers "Follow me!" (erschienen bei Galileo Press). Er hält zahlreiche Vorträge, Seminare und Workshops in Unternehmen oder für Organisationen wie WKO, WIFI und ÖHV.

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