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Schlagwort: Social Media (Seite 2 von 8)

Die richtige Länge von Social Media Postings (mit Infografik)

Ein beliebtest Sprichwort besagt ja: „In der Kürze liegt die Würze“. Gilt das auch oder erst recht fürs Internet? Kevan Lee von Buffer hat die idealen Längen für den Onlinebereich ermittelt und in einer Infografik zusammengefasst. Wir haben für Euch die Social Media relevanten Informationen herausgepickt:

Die ideale Anzahl von Zeichen in Social Media Beiträgen

  • Twitter: Tweets sollten demnach zwischen 71-100 Zeichen lang sein, da sie ein um 17% höheres Engagement erzielen
  • Posts auf Facebook sollten nicht mehr als 40 Zeichen beinhalten, da die Interaktion der Fans bei dieser Zeichenlänge 86% höher ist, als bei längeren Beiträgen.
  • Bei Google+ Posts liegt die Ideallänge bei 60 Zeichen pro Beitrag. Man sollte zusätzlich darauf achte, dass die Überschrift in eine Zeile passt und den Leser mit einem fesselnden ersten Satz zum Weiterlesen animieren.
  • Die ideale Anzahl von Hashtags ist 6. Man sollte außerdem keine Leerzeichen oder Sonderzeichen verwenden, sowie nicht mit Zahlen beginnen bzw. nur Zahlen verwenden.

Die ideale Anzahl von Minuten

  • Bei YouTube Videos sind die kurzen Clips besonders beliebt. Eine Analyse der 50 beliebtesten Videos zeigte, dass die durchschnittliche Länge 2,54 Minuten war.
  • Die ideale Länge für einen Podcast Beitrag ist 22 Minuten. Dieser Wert entspricht nämlich der durchschnittlichen Hördauer eines Podcasts.
  • Eine Präsentation, wie auf Slideshare, sollte ungefähr 6 Minuten lang sein. Mit einer guten Präsentations-Technik und dem richtigen Design, entspricht das einer ausführlichen Präsentation mit 61 Slides.

Hier noch einmal alle Ergebnisse als Infografik von Buffer:

The Optimal Length of Everything Online

In Social Media scheint die Würze also auch in der Kürze zu liegen. Doch wie meistert ihr den Spagat zwischen Content und Kürze? Welche Tipps oder Praktiken sind euch bekannt, um Botschaften prägnant an die Zielgruppe zu kommunizieren?

tsu: Facebook-Konkurrent beteiligt User an Werbeeinnahmen

Wer möchte nicht an den Milliardenumsätzen beteiligt sein, die Social Media Plattformen wie Facebook, Youtube und Co. jedes Jahr einnehmen. Immerhin sind das Nutzungsverhalten sowie die Profildaten der User die Grundlage für das Targeting und somit dem Werbeerfolg.

So unwahrscheinlich es klingt, aber ein neues soziales Netzwerk namens „tsu“ verspricht genau so ein Belohnungssystem: Für jeden Beitrag bekommt man, je nach Reichweite, einen gewissen Betrag gutgeschrieben. Klingt verlockend, aber wer und was steckt dahinter?

tsu: Dein Content und Dein Publikum gehören Dir

tsu (wird „Sue“ ausgesprochen) ist ein kostenloses soziales Netzwerk und bezeichnet sich selbst als „free social media payment platform“. Im Gegensatz zu manch anderer neuen Plattform wie „ello“ gibt es ein klares Geschäftsmodell in Form definierter Werbeplätze (Banner). Das Versprechen von tsu: Jeder User kann, abhängig von der eigenen Reichweite, an den Werbeeinnahmen mitverdienen, man wird also dafür bezahlt, Inhalte zu veröffentlichen und zu verbreiten. Von den gesamten Werbeeinnahmen verteilt tsu rund 90 Prozent an die User und behält 10 Prozent für sich. Für hohe Werbeeinnahmen werden natürlich viele aktive User benötigt. Wer als User wiederum viele Einnahmen haben möchte, braucht eine hohe Reichweite und wird daher viele Freunde dazu bewegen, sich zu registrieren.

Wie registriert man sich bei tsu und knüpft Kontakte

Im Gegensatz zu Facebook gibt es keinen gewöhnlichen Anmeldeprozess, wo sich jeder mittels Eingabe von E-Mail-Adresse und Basisdaten selbständig registrieren kann. Auf tsu kann man sich nur anmelden, wenn man eine Vanity-URL z. B. http://www.tsu.co/karimbannour eines bereits registrierten Users kennt und diese bei der Anmeldung angibt.

Das Profil bzw. der Newsfeed sind ähnlich aufgebaut wie auf Facebook und gefallen mir persönlich sehr gut, auch wenn die grüne Farbe gewöhnungsbedürftig ist. Man kann Texte, Links und Fotos posten, und Postings von Kontakten liken oder kommentieren, also gewöhnliche Social Network-Features.

tsu-Newsfeed

Neben dem „Feed“ gibt es viele aus Facebook bekannte Profil-Funktionen: Notifications, Nachrichten, Freundesliste (Family Tree genannt), usw. Neu hingegen sind einerseits ein eigener Analytics-Bereich, wo man sieht wieviele Views, Likes oder Comments man bei seinen Beiträgen erhalten hat (auf Facebook nur für Unternehmensseiten verfügbar). Andererseits gibt es den Menüpunkt „Bank“, wo man die bisher generierten Einnahmen mit dem eigenen Profil einsehen kann.

Geschäftsmodell: Fragwürdig oder fair?

Die Idee der Partizipation der User an den Werbeeinnahmen von tsu ist zweischneidig: Während der Ansatz, die User am Werbeumsatz zu beteiligen, durchaus fair und interessant ist, stellt es den Grundgedanken von Social Media in Frage: In sozialen Medien geht es um das Teilen von relevanten Informationen mit Freunden und Bekannten, ohne finanzielle Hintergedanken (meistens zumindest). Wenn jetzt jeder User dafür belohnt wird, so viel wie möglich zu posten und eine maximale Reichweite zu erreichen, könnte die Qualität der Inhalte und der Verbindungen massiv darunter leiden. Das bleibt zu beobachten.

Fazit: tsu ist ein interessanter Ansatz und wirkt optisch und funktional recht ansprechend und bereits sehr ausgereift. Wer sich auf tsu registrieren möchte, darf natürlich gerne meinen Family Tree erweitern und meine URL verwenden: http://www.tsu.co/karimbannour

Wie steht ihr zu dem Ansatz von tsu?

Der Tod von Nelson Mandela in Social Media

Umstrittener Selfie, Beileids-App & Twitter-Welle: Am 5. Dezember 2013 ist der südafrikanische Nationalheld Nelson Mandela, der weltweit bekannte Freiheitskämpfer gegen die Apartheid, 95-jährig in Südafrika verstorben. Menschen auf der ganzen Welt trauern um diesen besonderen Menschen – auch oder vermehrt in Social Media. 

Bislang haben Millionen von Menschen Social Media Plattformen genutzt, um ihre Trauer und Beileidsbekundungen auszudrücken. Laut dem Internetdienst Mashable wurden alleine nach Bekanntwerden seines Ablebens 7.2 Millionen Tweets über seinen Tod gezählt, zu Spitzenzeiten waren das 95.000 Tweets in der Minute, wie ein Sprecher von Twitter verkündete. Man rechnet damit, dass Mandelas‘ Begräbnis das zweitgrößte der Welt wird, nach der Beerdigung von Papst Johannes Paul II vor einigen Jahren.

Stars & Politik kondolieren via Social Media

Noch stärker ist/war die Kommunikation auf Facebook dazu: Vom US-Präsidenten Barack Obama, dem Premierminister von England David Cameron bis zu der Sämgerin Beyonce oder dem Ex-Fußballprofi Pelé. Sie alle nutzen Social Media Kanäle um ihre Trauer und Respekt gegenüber Nelson Mandela zu zeigen.

cameron

obama

Umstrittenes „Selfie“ von US-Präsidenten

Ein umstrittenes Foto einer Trauerfeier für Mandela macht derweilen im Netz die Runde. Es zeigt den US-Präsidenten mit dem englischen Premierminister und der schwedischen Ministerpräsidentin bei einem „Selfie“, einem Selbstporträit. Die Frage, ob man bei einer Trauerfeier auch lustige Fotos machen darf, spaltet die Netz-Gemeinde. Viele traditionelle Medien nahmen das Thema auf und berichteten darüber. Die britische Boulevardzeitung The Sun zeigte die drei Staatsoberhäupter auf ihrem Titelbild, darunter die Schlagzeile „No Selfie Respect“. Die Frage, warum solch ein Bild schon fast mehr Aufmerksamkeit erweckt, als die Sache an sich, bleibt unbeantwortet. „Vermutlich ein Zeichen unserer Zeit“, meinte etwa jener Fotograf, der das Bild gemacht hatte.

Weiters meinte der Fotograf, dass das das Bild täuschen würde. „Im ganzen Stadion sangen, klatschten und feierten die Menschen.“ Den Skandal, den manche Medien jetzt ausmachen würden, sei nicht nachvollziehbar. „Ich dachte, diese Staatsoberhäupter würden sich einfach nur wie ganz normale Menschen verhalten.“ (siehe Kurier online)

selfie

Mandelas‘ Facebook-Fanpage recht überschaubar

Da verwundert es eigentlich, dass die offizielle Facebook-Seite von Nelson Mandela „nur“ etwas über 2.800.000 Fans (Stand Dienstag, 10.12.2013) hat. Dort erinnert man sich vor allem an seinen Lebenslauf und postet wichtige Landmarks seiner bewegten Geschichte.

Es gibt auch bereits einige Apps rund um den Tod von Nelson Mandela: Mit der App „Honor Nelson Mandela“ kann man beispielsweise eine digitale Kerze entzünden. Mit der App „Quotes“ kann man sich durch die zahlreichen Zitate von Nelson Mandela klicken.

app

Traffic-Bringer Madiba

Zudem gibt es auf YouTube, was eine Seltenheit ist, einen Live-Stream zu den Feierlichkeiten. Durchschnittlich 40.000 User verfolgen aktuell die Berichterstattung des SABC TV auf YouTube, in der rechten Spalte aktualisieren sich im Sekundentakt Kommentare und Mitteilungen der User.

 

mandelatv

Auch der Hashtag #NelsonMandela bringt zahllose Beiträge zum Thema.

Wie empfindet ihr den Medienhype um Nelson Mandela? Angemessen oder zuviel des Guten?

Jugend und Internet: Facebook und Google veröffentlichen Unterrichtsmaterial für Lehrer und Pädagogen

Immer wieder gibt es Medienberichte über die vielen Gefahren und Unsicherheiten, denen Kinder und Jugendliche im Internet ausgeliefert sind. Facebook und Google haben unabhängig voneinander jetzt Unterrichtsmaterial für Lehrer und Pädagogen veröffentlicht, damit die Jugend entsprechend auf solche Gefahren vorbereitet werden kann, aber auch die Chancen, die das Internet bietet, erkennen und für sich nutzen lernen.

Hier die Links zu den jeweiligen Downloads bzw. Infos:

Beitrag auf AllFacebook.de: Facebook Infomaterial für Lehrer und Pädagogen

Beitrag auf dem offiziellen Google Produkt-Blog: Aktiv in der Medienwelt

Wir empfehlen auch einen Blick auf die Website der Initiative „saferinternet.at“

FanpageRadar zum Wahlkampf 2013 in Österreich: Wie die Parteien auf Facebook wahlkämpfen

Bis zur Nationalratswahl am 29. September 2013 ist es noch genau ein Monat. Die Parteien gehen in die Intensivwahlkampfphase und versuchen auch über soziale Medien wie Facebook, YouTube und andere Plattformen, Aufmerksamkeit und Wählerstimmen für sich zu gewinnen.

In Kooperation mit FanPageKarma.com möchten wir von viermalvier.at mit dem sogenannten „FanpageRadar“ zeigen, wie gut die Parteien sich wirklich auf Facebook schlagen. Dabei liegt der Fokus nicht alleine auf den Fanzahlen, sondern vielmehr auf der tatsächlichen und aktuellen Performance der Parteien: Wie gut kommen die Postings der Parteien an, das heißt wie hoch ist die Interaktionsrate? Wie viele neue Fans können die Parteien im Intensivwahlkampf gewinnen?

Mit Hilfe des Wahlkampf-FanpageRadars können in Echtzeit verschiedene Statistiken und alle aktuellen Trends (z. B. auch genutzte #Hashtags) und Postings abgerufen und beobachtet werden.

Hier ein paar aktuelle Zahlen unseres Facebook-Wahlkampf-Monitorings:

Fanpagekarma-FanpageRadar-Wahlkampf-AT-PerformanceWährend HC Strache bezüglich Fanzahlen und absoluter Interaktionsrate quasi uneinholbar auf Platz 1 ist, sieht es bei der aktuellen relativen Performance schon anders aus. Vor allem das Team Stronach gewinnt viele neue Fans und hat eine hohe Interaktionsrate, wohl auch durch die beobachtbare starke Bewerbung mittels Facebook Werbeanzeigen.

HC Strache ist übrigens ein Sonderfall: Nachdem die FPÖ keine eigene offizielle Facebook-Seite hat, haben wir uns entschieden, seine Facebook-Seite in dieses Monitoring aufzunehmen, da sie auf allen FPÖ-Wahlkampfmedien angeführt und somit als offizielles FPÖ-Facebook-Wahlkampfmedium zu sehen ist.

FanPageKarma-FanpageRadar-Wahlkampf-AT-InteraktionWie nehmen Sie aktuell den Wahlkampf auf Facebook wahr? Welche Partei ist Ihrer Meinung nach besonders gut aufgestellt und führt einen guten Social Media Wahlkampf? Wir freuen uns über Ihr Feedback. Wir danken an dieser Stelle nochmal FanPageKarma für die tolle Zusammenarbeit.

Hier nochmal der Link zum Fanpage Radar: http://www.fanpagekarma.com/nationalratswahl-2013

 

 

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