Mention: Gute Alternative zu Google Alerts

Nachdem Google das Aus für seinen Google Reader bekanntgegeben hat, fragen sich viele nun, ob der Dienst Google Alerts als nächstes dran ist, da seine Funktionsweise bzw. die Verlässlichkeit der Ergebnisse in letzter Zeit stark nachgelassen hat. Eine gute Alternative zu Google Alerts bietet seit 2012 das Startup mention„.

Im Grunde genommen macht „mention“ nichts anderes als Google Alerts. Einziger Unterschied: es funktioniert! Mit Hilfe von Keywords, den sogenannten „alerts“, gibt man an, worüber man informiert bleiben möchte. Begriffe können hinzugefügt, aber auch von der Suche ausgeschlossen werden. „mention“ bezieht seine Ergebnisse in Echtzeit und in 42 Sprachen von Social Media, wie z.B. Facebook oder Twitter, aber auch aus Foren, Blogs und dem WWW. Über neue „alerts“ wird man per Pop-Up oder E-Mail informiert. Die aufgelisteten „mentions“, zu deutsch: „Erwähnungen“, können nun zu Favoriten hinzugefügt werden und mit jedem geteilt werden, auch wenn die Person nicht bei „mention“ registriert ist.

Das Programm kann als Standalone Version, im Browser oder per Smartphone genutzt werden und bietet verschiedene „Pläne“, also Versionen, an. In der kostenlosen Variante kann man nach maximal 3 Keywords (Alerts) suchen und bekommt 500 Mentions im Monat. Auch die Historie der Suchergebnisse ist auf einen Monat begrenzt. In der Kaufversion, dem „Pro Plan“, erhält man für 15,90 € monatlich Zugang zu unbegrenzter alert-Suche und kann bis zu 50.000 mentions im Monat aufrufen. Zusätzlich hat man Zugriff auf eine unbegrenzte Historie, Statistiken zu den Ergebnissen und Tools für den Datenexport. Als weitere Variante bietet der „Team Plan“ die Gruppennutzung des Dienstes für bis zu 20 Personen an.

Philipp Hollinger

Student im Masterstudiengang der Kommunikationswissenschaften an der Universität Salzburg und Mitarbeiter bei viermalvier.at

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2 Kommentare

  1. Also super Tipp und alternative ich habe es mir gerade mal angesehen und mir gefällt es sehr. Finde es gut wenn mal was nicht aus dem Google Hause kommt. Ob ich dafür zahlen werde weis ich nochnicht genau da mir eigentlich die kostenlose Version fast ausreicht. Wobei der Preis dafür eigentlich voll ok ist, da gibt man für weitaus sinnlosere Sachen mehr geld im Netz aus. Guter Artikel darüber ! hastn neuen Stammleser..

    PS: Salzburg schöne Unistadt war ich auch 3 Jahre ! 😉 bisschen viel lauferei in der Innenstadt aber dafür schön

  2. Hallo Philipp, es gibt noch eine weitere Alternative zu google alerts seit Juni. „Kuerzr“ ist ein Alerting-Dienst für den deutschsprachigen Raum. Auch hier kannst du mittels geschickter Keyword-Suche die wichtigsten Feeds zu einem Thema übersichtlich zusammenstellen. Und es ist kostenlos. Wenn Google nicht mehr will, müssen halt andere Dienste her ;). Schöne Grüße

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