Instagram vs. Vine: Welcher Dienst ist besser?

Vine und Instagram sind aktuell die zwei neuen Sterne am Social Media Himmel. Beide Plattformen sind Smartphone-Apps mit denen kurze Videos aufgenommen werden können. Vor allem im amerikanischen Raum sind die Plattformen derzeit sehr beliebt und werden häufig genutzt.

Das kommt nicht von ungefähr: Bilder und Videos treten bei der Flut an Informationen immer mehr in den Vordergrund. In diesem Blogbeitrag möchten wir euch beide Apps vorstellen bzw. die Vor- und Nachteile skizzieren. Übrigens: Vine und Instagram haben prominente Unterstützer – Vine gehört zu Twitter, Instagram wurde von Facebook aufgekauft!

Instagram: Videos mit coolen Filtern gestalten!

Instagram gibt es als Fotoplattform ja schon länger. Der Vorteil: Es gibt verschiedene Filter wie s/w, sepia oder Polaroid-Optik um Fotos aufzuwerten. Seit einiger Zeit kann man bei Instagram auch kurze Videos aufnehmen. Bis zu 15 Sekunden lang kann ein Video sein und es kann ebenfalls ein lässiger Filter über die Videos gelegt werden. Ebenfalls möglich: Man kann im Laufe der 15 Sekunden immer wieder stoppen und dann weiterdrehen, z.B. Fragen und Antworten stellen. Man kann die unterschiedlichen Filter (13 stehen zur Auswahl) auch während der Videowiedergabe wechseln – so kann man austesten, welcher Filter einem am besten gefällt. Man kann auch Videos die man früher einmal aufgenommen hat, in Instagram importieren und gestalten. Derzeit hat Instagram etwa 150 Millionen Nutzer.  

instagram

Vine setzt auf Spaß und Loops 

Mit etwa 40 Millionen Nutzern steht bei Vine die Kürze und der Spaß im Vordergrund, die Länge der Videos beträgt 6 Sekunden. Die Handhabe der App ist einfach, man legt seinen Finger auf den Monitor und Vine nimmt Videosequenzen auf. Sobald man den Finger runter nimmt, stoppt Vine an dieser Stelle. Finger rauf… Finger runter… Auf diese Weise lassen sich beispielsweise wunderschöne Stop-Motion Videos erstellen. Ziel ist, lustige Videos möglichst unbearbeitet ins Netz zu stellen.  Durch die ständige Wiederholung (ständiger Loop der Videos) der Videosequenzen soll der Stop-Motion-Effekt erreicht werden.  

vine

Diesen Effekt könnte man z.B. im Tourismus gut einsetzen. Bei einer spontanen Vine-Suche mit dem Hashtag #Austria oder #Salzburg finden sich doch einige witzige Videos von Reisenden durch Österreich, die z.B. Sehenswürdigkeiten oder aber auch Brauchtumsveranstaltungen dokumentieren. In Mini-Sequenzen werden so Land & Leute porträtiert. Aber auch für Ausstellungen oder Kunstaktionen eignen sich diese Video-Häppchen. Videos können bei Vine in verschiedene Rubriken hochgeladen werden: Art&Eperimental, Cats, Dogs, Family, Beauty&Fashion, food, Health&Fitness, Nature, Music, News&Politics, SpecialFX, Sports, Urban oder Weird.


Ausserdem kann man nach besonders beliebten Beiträgen suchen. Auch hier gilt: Die Videos müssen nicht perfekt sein, es geht mehr um das Feeling und die Emotion die transportiert wird. Vine gehört übrigens zu Twitter.

Wie Unternehmen die Plattformen nutzen können

In den USA ist der Einsatz von Vine-Videos bei Unternehmen mittlerweile erprobt. Beide Videoformate lassen sich in Websites oder Facebook integrieren, was der Verbreitung sehr nützlich ist. Beide Dienste haben also ihre Vor- und Nachteile, von daher ist es schwierig eine Wertung abzugeben.

GAP, Burberry oder Marc Jacobs – viele Unternehmen nutzen bereits Kurzvideos um ihre Produkte zu bewerben. Interessante Beispiele findet ihr hier!

So bindet man Videos von Vine oder Instagram in seine Website/Blog ein

Um sehenswerte Videos zu integrieren geht man wie folgt vor:
Bei jedem Video das man über die Smartphone-App Vine ansieht, gibt es rechts unterhalb des Bildes den „More-Button“. Dort klickt man auf „Share“, dann bekommt man die verschiedenen Optionen angezeigt:

Morebutton

vine2

Man klickt auf Embed und schickt sich so via E-Mail den Embed-Code zu.
Wenn man dann den Code aufruft, erhält man verschiedene Optionen wie das Video eingebunden werden kann.

embedvideocode
 Das sieht dann so aus:  

Was sind eure Erfahrungen? Vine-Addict? Instagram-User? Kennt ihr gute Videos?

Elisabeth Vogl

Elisabeth Vogl

Elisabeth Vogl hat Kommunikationswissenschaften studiert und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Themen Onlinekommunikation und Social Media. Sie ist Geschäftsführerin der Social-Media-Agentur viermalvier.at und berichtet im Blog regelmäßig über aktuelle Themen zu Facebook, Instagram, Google+, Social Media und Video.
Elisabeth Vogl

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