So funktioniert der Facebook-Newsfeed

Die organische Reichweite auf Facebook geht zurück, darunter leiden alle Seitenbetreiber. Das liegt unter anderem am Newsfeed-Algorithmus, der schon so manchen zur Verzweiflung gebracht.

Die schlechte Nachricht zuerst: Wer absolut sicher Reichweite für seine Facebook-Postings haben möchte, muss dafür zahlen. Denn es gibt über 100.000 Faktoren, die den Newsfeed beeinflussen. Die gute Nachricht: die fünf Wichtigsten könnt ihr hier nachlesen!

Basierend auf dem Beitrag von allfacebook.de möchten wir euch nachfolgend die wichtigsten Facts erklären:

– Popularität
Wie oft werden die Beiträge einer Seite geliked, geshared oder angeklickt? Facebook misst die Popularität der Postings. Interessant zu beobachten: Wenn ein Beitrag gleich zu Beginn einige Likes erhält, so steigt die Wahrscheinlichkeit das andere User auch mit dem Beitrag interagieren. Hat ein Post von Anfang an keine Interaktion, so wird er sie auch später schwer bekommen. Das kann, muss aber nicht am Thema liegen. Deshalb sollte man ruhig seine eigenen Beiträge liken bzw. seine Mitarbeiter motivieren, die Postings zu liken. 5-10 Likes als Start wirken oft als Booster für die Verbreitung von Postings. Vor allem die unmittelbare Zeit nach dem Veröffentlichen eines Postings (ca. 30 Minuten) ist relevant.

– Relevanz für bisherige Nutzer
Ihr veröffentlicht ein Posting und erhaltet keine Reaktion = niedrige Relevanz bei den Usern = niedrige Reichweite. Falls es nicht am Thema liegt, kann die Uhrzeit des Postings ein Grund sein. Findet heraus, wann eure Fans am aktivsten sind. (Ein Blick in die Statistiken lohnt!) Eine weitere Möglichkeit wäre ein „Repost“: Wenn man beim ersten Mal posten nur wenige Fans erreicht, kann man den Beitrag ein zweites Mal, zu einer anderen Uhrzeit veröffentlichen.

– Popularität der Postings bei einzelnen User
Wenn ein User regelmäßig bei Beiträgen einer Facebook-Seite auf „Gefällt mir“ klickt, desto regelmäßiger wird er Beiträge der Seite erhalten. Um diese Regelmäßigkeit zu erhalten, sollte man unterschiedliche Textarten und Posting-Typen ausprobieren. Die Beiträge mit dem meisten Erfolg sollten dann am öftesten gepostet werden.

– Lerne deine Fans kennen!
Gibt es Analogien, was der Nutzer sonst gerne liked? Stimmt der Typ dieses Posts mit dem überein, was der aktuelle Nutzer sonst gerne mag?

– Fans allein sind nicht alles!
Nur wahre Freunde bringen’s! So wie im echten Leben, so gilt dies auch in Facebook. Jeder Fan, der keine enge Verbindung zu Produkt oder Marke hat, schadet der Popularität der Posts und verringert die Reichweite. Nur weil eine Seite 100.000 Fans hat, bedeutet das nicht, dass 100.000 Fans die Postings erreichen. Tendenziell lässt sich feststellen, dass kleinere Seiten (bis ca. 1.000 Fans) eine höhere Reichweite haben.

Und ab sofort bestraft Facebook auch. Nämlich all jene, die versuchen, mit billigen Tricks ihre organische Reichweite hoch zu halten. Dazu zählt

  1. Like-Baiting – das Betteln nach Interaktionen.
  2. Frequently Circulated Content – immer wieder das gleiche virale Katzenfoto o. ä.
  3. Spammy Links – Irreführende Links auf Seiten, die meist keinen Mehrwert für den Nutzer bieten

Alle Infos dazu, könnt ihr bei Allfacebook nachlesen!

Wie sind eure Erfahrungen? Reicht die natürliche Reichweite aus?

Elisabeth Vogl

Elisabeth Vogl

Elisabeth Vogl hat Kommunikationswissenschaften studiert und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Themen Onlinekommunikation und Social Media. Sie ist Geschäftsführerin der Social-Media-Agentur viermalvier.at und berichtet im Blog regelmäßig über aktuelle Themen zu Facebook, Instagram, Google+, Social Media und Video.
Elisabeth Vogl

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