Social Multi Media Blog

Der Social Media und Online Marketing Blog von viermalvier.at

Kategorie: Video (Seite 1 von 2)

Social Media Trends 2016

 

Auch dieses Jahr wollen wir euch wieder eine Vorschau darauf geben, welche Social Media Trends 2016 uns sicher beschäftigen werden. Diese Vorschau soll Euch helfen, eure Online-Strategie für das kommende Jahr zu schärfen und zu beurteilen, welche Plattformen, Tools und Themen für euer Unternehmen/Produkt/Dienstleistungen relevant sein können.

Social Media Trends für 2016

Instagram wird 2016 den deutschsprachigen Markt so richtig rocken, so viel steht fest. Die bilderlastige Plattform hat bis dato eher jüngere Zielgruppen angesprochen, die sich zum Teil von Facebook selbst abgewendet haben. Auf Facebook vollzieht sich seit Längerem ein deutlicher Age-Shift, der durchschnittliche Facebook-User ist mittlerweile 38 Jahre alt. Auf Instagram liegt das Durchschnittsalter bei gerade mal 18 Jahren. Aber auch die Älteren ziehen nun auf Instagram nach.

Jugend drückt sich via Video aus, weniger durch Textbeiträge

Viel Potential wird der hierzulande noch unterschätzten aber bei Jugendlichen extrem beliebten Smartphone-App Snapchat prognostiziert. Mit der App kann man Bilder oder Videos versenden, die sich einer vordefinierten Zeit automatisch löschen. Zudem haben Medienunternehmen die Möglichkeit, den Usern kuratierte Stories anzubieten. Alle diese neuen Apps sind mehr Bild- und Video-lastig, weniger Text-basiert. 2016 drückt sich die Jugend also noch mehr via Video aus, weniger über Schrift. Alles wird verspielter. (siehe Profilagentin.com, 2015)

WhatsApp öffnet sich für Unternehmen

Wir erwarten uns eine weitere schrittweise Öffnung von WhatsApp in Richtung jener Unternehmen, die mit ihren Kunden kurz und prägnant kommunizieren bzw. ihnen schnell und überall verfügbare News und Angebote übermitteln wollen. Während der eine oder andere WhatsApp-Newsletter-Abo-Dienst gerade von Facebook abgestraft wurde und sein Geschäftsmodell anpassen musste, wird sich früher oder später auch WhatsApp für die kommerzielle Nutzung öffnen.

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Live-Streaming kommt auch nach Europa

Self-Broadcasting via Video-Livestreaming wird zum großen Thema 2016. In Südkorea etwa ist gerade mukbang sehr beliebt: Man filmt sich selbst während man isst. Quasi die logische Weiterführung der Foodblogs oder der Instagram-Foodfotos. Bereits jetzt kann man aus dem Kinderzimmer heraus mit Video-Content ein Medienunternehmen aufbauen. YouTuber, Snapchat-Künstler oder Promis auf Vine nutzen diese Dienste um Videos zu produzieren und ihre Zielgruppen zu unterhalten (vgl. Social Media Week 2015) Der nächste Schritt wird sein, diese Videos noch stärker für den jeweiligen User zu personalisieren. Warum das Ganze? Man kann Menschen ermöglichen, live am Leben Anderer teilzuhaben, man vermittelt eine vermeintliche Nähe zwischen Fremden oder Freunden. Auch für den Journalismus ergeben sich neue Möglichkeiten. Denkbar ist z.B. ein Flüchtlingsreportage via Live-Stream, wo man Menschen auf ihrer Flucht begleitet. Auch Facebook hat aktuell eine Live-Video-Streaming-Funktion für Profile vorgestellt.

Das waren einige jener Plattformen, die uns 2016 besonders beschäftigen werden. Darüber hinaus gibt es Themenblöcke, die 2016 in der Social Media Welt an Aufmerksamkeit gewinnen werden.

1. Trend: Content mit Ablaufdatum

Content konsumiert man 2016 „short and once in a lifetime“. Darunter versteht man Real-Time-Content, Video-Lifestreaming oder Messages á la Snapchat, die nur einmal angesehen/gelesen und dann gelöscht werden. Grund dafür ist die Flut an Informationen die tagtäglich auf die User einprasseln.

Auch klassische Medien werden 2016 immer mehr Content mit Ablaufdatum produzieren, zumindest für soziale Netzwerke. Die User werden immer fauler und wollen ihre Apps nicht verlassen. Deshalb wird an In-App-Lösungen für Nachrichtendienste gearbeitet, z.B. Instant Article von Facebook.
So werden Social Media zur Real-Time Nachrichtenquelle. Der Trend geht dahin, Inhalte speziell für die Nutzung in sozialen Netzwerken aufzubereiten. Der steigende Konsum von Nachrichten-Videos fördert diese Entwicklung zusätzlich. (vlg. Haufe.de) Den großen Vorteil den Facebook dabei hat, ist die Möglichkeit, Videos nach Interessen, Freunden und Aktivität der User anzuzeigen. YouTube muss sich auf die Suchanfragen der User verlassen. Mehr dazu hier!

2. Trend: Influencer Marketing

Unter „Influencer Marketing“ versteht man Marketing von/für/mit bestimmten Personen/Meinungsmachern einer Zielgruppe, die in jener Zielgruppe als authentisch gelten und Einfluss auf die Meinung ihrer Leserschaft ausüben. Dazu zählen Blogger, Instagramer, YouTuber, Fashionistas – all jene, die ihre Person und Meinung in Social Media vermarkten. Die individuelle Meinung Einzelner wird als Werbeträger immer wertvoller. Authentizität und Empfehlungen/Bewertungen von vertrauenswürdigen Personen werden 2016 noch ein Stückchen wichtiger. Früher war Influencer Marketing auf berühmte Personen beschränkt, 2016 kann potentiell jeder ein Influencer sein, der im Web was zu sagen hat!

Das bedeutet auch, dass sich die Suche immer mehr in soziale Netzwerke verlagert. Das Thema SEO wird somit auch für Facebook immer wichtiger. Wenn man beispielsweise eine Reise nach Mexiko plant, kann man auf Facebook nach „Freunden, die bereits nach Mexiko gereist sind“ suchen oder „Restaurants in Mexiko die meine Freunde besucht haben“.

Wenn man nach Produkten sucht bzw. ein Produkt kaufen will, geht man heute schon auf Amazon, weil man die Gewissheit hat, dort alles zu finden.

3. Trend: Der Kampf um Privatsphäre und Vertrauen

Um den richtigen Content an die richtige Zielgruppe ausspielen zu können, wird das Thema „personalisiertes kontextbasiertes Marketing in Social Media“ 2016 extrem an Bedeutung gewinnen. Nur so schaffen es Unternehmen, ihren Kunden das anzubieten, was sie wirklich interessiert. Besonders im eCommerce wird dies immer dringlicher. Ziel ist es, den Kunden zur richtigen Zeit, mit der richtigen Botschaft und auf dem richtigen Gerät anzusprechen und zum Kauf von Produkten/Konsumation von Inhalten zu motivieren (siehe auch Euroweb 2015) Deshalb wird der Kontext, also das Umfeld, wo Content gezeigt wird, immer wichtiger.

Zum Thema Privatheit im Netz lässt sich für 2016 auch folgender Trend prognostizieren: Immer beliebter werden Plattformen, wo man (vermeintlich) anonymisiert kommunizieren kann. Facebook etwa bastelt gerade an einem neuen Chat-Format, wo User ohne Angabe ihres Namens oder Aufenthaltsortes in einem Forum mit anderen kommunizieren können (siehe auch Houlahan 2015). Zudem werden Dating Apps noch ausgereifter und bieten mehr Community-Features an, sind also ein Zwischending zwischen Dating- und Social-App. In Asien erleben Plattformen wie Momo (China) oder Paktor (Indonesien), vor allem weil sie Location-based Services integrieren gerade ein Hoch. Man nutzt diese Plattformen um neue Leute kennenzulernen, bzw. Personen in seiner unmittelbaren Umgebung.

4. Trend: Internet of Things

Das „Internet der Dinge“ durchdringt mittlerweile immer mehr Lebensbereiche, nicht nur Branchen wie Lifestyle Sports und Health. Auch Transportwesen oder Energieverteilung werden jetzt oder in sehr naher Zukunft noch stärker über smarte Applikationen gelöst (Stichwort Smart Home beispielsweise). Wearables unterstützen Menschen bei ihren alltäglichen Aufgaben. Das Ziel ist es, Gegenständen, die bisher auf die Steuerung durch ihre menschlichen Besitzer angewiesen sind, mit Hilfe des Internets eine Art Eigenleben einzuhauchen. Weitere Beispiele aus dem Alltag sind Armbänder, die Gesundheitsdaten an eine App senden und so über den Fitness- und Gesundheitslevel ihres Trägers Bescheid wissen und im Bedarfsfall auch darüber informieren, wann es Zeit ist, sich neue Laufschuhe zu besorgen oder den nächsten Arzttermin zu vereinbaren. Ein weiteres Beispiel wären Rasierapparate, die eigenständig neue Klingen nachbestellen. Dieses „ambient internet“, dieser Austausch an Daten steht erst am Anfang, aber 2016 erwarten Experten einen kräftigen Schub. (vgl. FAZ, 2015)

Das war nur ein kleiner Ausblick was uns 2016 erwarten wird.

Hinweis in eigener Sache:
Am Donnerstag, dem 28. Jänner 2016, findet bei uns im Haus in Kooperation mit Punkt&Komma ein spannender Vortragsabend zum Thema „Social Media und digitale Trends 2016“ statt.

Zahlen und Fakten zu Videos für Social Media Marketing

Wie die Infografik von contentedlondon zeigt, wird die Vermarktung von Videos in Social Media eine zunehmend bedeutendere Rolle einnehmen. Denn mittlerweile würden sich bereits 66% der Twitter-User regelmäßig Markenvideos anschauen. Es zeigt sich zudem, dass 49% der Twitter Nutzer den Videoinhalt nicht nur konsumieren, sondern sogar retweeten, also weiter verbreiten.

Auf Facebook sind es immerhin noch 41% der User, die Markenvideos verbreiten. Das erstaunliche an Facebook ist vielmehr, dass hier angeblich zehnmal mehr Videos geteilt werden als auf YouTube, der eigentlichen Videoplattform. Facebook wird also zunehmend interessanter werden für die Vermarktung von und über Social Videos.

Deutlich wird auch, dass der mobile Markt zukünftig von großer Bedeutung sein wird, denn laut contentedlondon werden bereits 25% aller YouTube Videos von mobilen Endgeräten aus aufgerufen. Allgemein ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Video aufgerufen wird, bei Smartphone- und Tablet-Nutzern „dreimal höher“ als bei Laptop- bzw. Desktop-PC-Besitzern. Das verdeutlicht noch einmal den Stellenwert der mobilen Nutzung für Marketer.

Die Firma bzw. Marke hinter dem Video kann sich, bei positiver Reaktion auf das Video (also wenn es geteilt oder „geliked“ wird), dabei über eine Steigerung der Markenbindung um 139% freuen. Zusätzlich steigt dazu sogar die Kaufabsicht der Nutzer um 97%. Social Videos werden also verständlicherweise im Marketing verstärkt zum Einsatz kommen.

Was denkt ihr? Was sind Eure Erfahrungen im Social Video Bereich?

Infografik mit Zahlen, Daten und Fakten zu YouTube

Masters in Marketing hat eine interessante Infografik zu YouTube veröffentlicht. Dabei wird deutlich, dass viele Videos bzw. Channels keineswegs mehr einmalige Zufallsprodukte sind, sondern sich rund um YouTube Stars wie Jenna Marbles eine ganze Industrie entwickelt hat. YouTube ist mit seinen 4 Milliarden Videoaufrufen monatlich eine interessante Plattform für Marketer, und immerhin haben sich die Ausgaben für Online Kampagnen von 2011 auf 2012 um 21,4% erhöht. So ist es nicht verwunderlich, dass erfolgreiche YouTube Channels wie der von Jenna Marbles bereits lukrative Gewinne abwerfen durch Werbeeinnahmen. Ihr Kanal landet damit aber nur auf Platz 3 des YouTube Channel-Rankings, hinter dem Kanal von Ray William Johnson und Smosh.

The Economics of Going Viral

 

 Welche Erfahrungen habt ihr mit YouTube gemacht? Habt ihr einen eigenen YouTube-Channel und wie gut erreicht ihr damit Euer Publikum?

YouTube-Vermarktung jetzt auch in Österreich

Lokale YouTube Version für Österreich

Seit drei Wochen gibt es nun auch eine österreichische lokale Präsenz von YouTube. Am Donnerstag, den 04.04.2013, startete die in Wien bei einer Pressekonferenz präsentierte österreichische Domain www.youtube.at. Die Anzahl lokaler Versionen von YouTube steigt damit auf 55.

Neue Möglichkeiten und Änderungen

Diese lokale Version hat den Vorteil, dass nun auch Anbieter aus Österreich am Partnerprogramm der Video-Plattform teilnehmen und so mit den hochgeladenen Videos Geld verdienen können. YouTube beteiligt nämlich seine „Partner“ an den erwirtschafteten Werbeeinnahmen. Wie sich diese Beteiligung genau aufteilt, ist jedoch nicht bekannt. Erste Partner der österreichischen Version sind z.B. Russmedia mit ihrem Vienna.at-Kanal oder die Kleine Zeitung digital. YouTube hat weltweit bereits über eine Million Partner und monatlich eine Milliarde Seitenaufrufe.

Heimische Werber können zudem nun neue Video-Werbeformate auf YouTube nutzen. Zusätzlich werden nun Videos, die in Österreich häufiger angeschaut werden bzw. hier in kürzester Zeit stark an Beliebtheit gewonnen haben, bevorzugt angezeigt.

 

Was haltet ihr von der lokalen Version youtube.at? Welche Vorteile oder auch Nachteile wird das eurer Meinung nach mit sich bringen? 

Das neue YouTube-Channel-Design jetzt für alle verfügbar!

Nicht nur Facebook und Google+ haben das Design der Profile umgestellt, auch YouTube hat ganz aktuell das Design für die YouTube-Channels erneuert. Bis dato nur wenigen Usern exklusiv zur Verfügung gestellt, können ab sofort alle YouTube-Nutzer ihre Channels auf das neue Design umstellen.

Der sogenannte YouTube One Channel bietet mehr Platz für eine größere Header-Grafik und man kann ein Video als „Trailer“ einrichten, dass dem neuen Channel-Besucher automatisch gezeigt wird. Außerdem können die Playlists besser organisiert (sortiert) werden.

Den neuen YouTube One Channel bekommt ihr, indem ihr auf folgenden Link klickt und ganz unten auf „Jetzt aktualisieren“ geht: https://www.youtube.com/onechannel

Mehr Infos gibts auf dem folgenden offiziellen Video von YouTube zum neuen YT One Channel:

Wie gefällt Euch das neue YouTube Channel Design?

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