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Kategorie: Twitter (Seite 1 von 2)

Werbung auf Twitter: Werbeanzeigen jetzt in Deutschland, Österreich und Schweiz für alle verfügbar

Diese Woche hat Twitter den Zugang zum Werbeanzeigentool für alle Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) geöffnet. Davor war es nur einem bestimmten Kreis zugänglich, wir hatten aber bereits seit August 2014 die Gelegenheit, Twitter Advertising zu testen, im Rahmen mehrerer Kampagnen für unsere Kunden. Nun kann jeder, der einen Twitter-Account besitzt, Werbeanzeigen auf Twitter schalten.

Nach dem Ausfüllen der entsprechenden Basisinfos (Land, voraussichtliches Budget) kann man den Twitter Werbeanzeigemanager aufrufen unter https://ads.twitter.com

twitter-werbeanzeigen-manager

Auf der Startseite befindet sich eine Übersicht aktueller Kampagnen mit entsprechenden Statistiken (Impressionen, Interaktionen, Ausgaben). Über das Menü kann man folgende Menüpunkte aufrufen:

  • Kampagnen: Dort können alle bestehenden Kampagnen ausgewählt und aufgerufen werden.
  • Creatives: Hier findet man alle bis dato angelegten Werbeanzeigen (Tweets oder Cards)
  • Analytics: Statistiken über Tweet-Aktivität, Follower oder Twitter-Cards
  • Tools: Zielgruppenmanager, App-Manager oder Conversion-Tracking

Neue Twitter-Werbeanzeigen-Kampagne erstellen

Wenn man eine neue Werbeanzeige erstellen möchte, kann man je nach Ziel aus folgenden Kampagnenzielen auswählen:

  • Follower gewinnen
  • Website-Klicks bzw. Conversions
  • Interaktionen
  • App-Installationen
  • Leads (z. B. E-Mail-Adressen/Newsletter-Registrierungen usw.)

Für jede Anzeige/Kampagne kann man entweder aus bestehenden, also bereits veröffentlichten Tweets auswählen oder eigene Werbeanzeigen-Tweets bzw. Cards anlegen.

Im Anschluß wird das entsprechende Zielpublikum (Zielgruppe, Targeting) ausgewählt. Hier verfügt Twitter über eine durchaus gute Auswahl an Targetingmöglichkeiten (mit sofortiger Darstellung der potenziellen Reichweite):

  • Land, Ort
  • Geschlecht
  • Sprache
  • Endgerät
  • Mobilanbieter (eingeschränkte Auswahl)
  • Keywords
  • Interessen
  • Ähnliche/bestimmte Twitter-Accounts

Außerdem bietet Twitter ein Retargeting auf Basis E-Mail-Adressen und Twitter-ID an, das heißt nach der Installation eines Trackingpixels auf Eurer Website könnt ihr Eure Websitebesucher mittels Remarketing noch mal ansprechen und Kaufabschluß oder einer anderen Conversion bewegen.

Das Budget wird als maximales Tagesbudget mit Höchstgebot pro Interaktion (CPC) festgelegt (optional gibts auch die Möglichkeit ein Gesamtbudget festzulegen).

Wir konnten bei unseren Kampagnen im letzten Jahr bereits sehr gute Erfahrungen mit Twitter-Werbeanzeigenkampagnen machen: Da das Targeting bereits sehr viele Auswahl- und Einschränkungsmöglichkeiten bietet, kann man die Zielgruppen sehr gut auswählen und ansprechen. Die Zahl der Follower und die Websiteklicks waren in allen Kampagnen sehr zufriedenstellend. Allerdings war die negative Feedbackrate von Usern, die sich aufgrund der noch neuen und ungewohnten Werbeanzeigen auf Twitter verhältnismäßig hoch im Vergleich zu Facebook. Aber das wird sich mit der Zeit wohl legen.

Habt ihr bereits über Werbeanzeigen auf Twitter nachgedacht bzw. bereits Erfahrungswerte mit Twitter-Werbung?

Twitter-Statistiken jetzt für alle verfügbar

Bereits im Juli veröffentlichte Twitter sein umfangreiches Analyse-Tool, dass es dem User erlaubt, seine Tweets zu analysieren und so deren Performance zu überwachen bzw. zu optimieren. Jedoch war dies bislang verifizierten Accounts und Werbekunden vorbehalten.

Twitter Statistiken für alle verfügbar

Seit kurzem ist Twitter Analytics nun für jedermann zugänglich. Dadurch haben nun alle Nutzer des sozialen Netzwerkes die Möglichkeit die Reichweite sowie das Egagement ihrer Tweets zu überprüfen. Letzteres wird dabei nach Retweets, Antworten, Klicks auf Links usw. aufgeteilt. Zusätzlich gibt das Insights-Tool, deren Statistiken als CSV-Dokument zum Download bereit stehen, auch Aufschluss über die demographische Verteilung und die Interessen der eigenen Follower.

Das Tool zeigt einen Überblick über alle Tweets der letzten 28 Tage:

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Es können aber auch einzelne Tweets analysiert werden:

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Mit diesem Schritt zieht Twitter nun den Netzwerken Facebook und Google+ nach und wird auch für Unternehmen immer aufschlußreicher.

Twitter: Neues Design aktivieren

Twitter geht auch beim Design neue Wege und vor allem auf Unternehmen und Marken einen Schritt zu. Mit dem neuen Design, das immer mehr Twitter-User nun für sich entdecken, bietet der Mikroblogging-Dienst mehr gestalterische Möglichkeiten und zieht dem Trend zum Titelbild, so wie auf Facebook und Google+, nach.

So nutzen Sie die neue Kopfzeile (Titelbild) auf Twitter

1. Gehen Sie zuerst in die Profileinstellungen (entweder hier klicken, oder aufs Zahnrad rechts oben und dann „Einstellungen“)

2. Anschließend links im Menü auf „Design“ klicken, im unteren Bereich befinden sich die Einstellungen zu Kopfzeile und Hintergrundbild. Hier können Sie ein passendes Bild als Kopfzeilenbild auswählen. Es ersetzt nicht das Profibild, sondern wird dahinter gelegt. Die Twitter-Bio wird als Text dann darüber platziert siehe Screenshot meines Twitter-Profils.

Kopfzeilenbild Twitter einbauen

Mindestdimension: 1252×626 Pixel
Maximale Dateigröße: 5 MB

Da das Kopfzeilenbild vor allem auf der mobilen Twitter-App besonders prominent platziert ist, empfehlen wir allen Usern und vor allem Marken und Unternehmen, dieses Titelbild auch so schnell wie möglich zu aktualisieren. Auf Twitter gibt es schon einige sehr kreative und gelungene Beispiele von Kombinationen aus Kopfzeilenbild und Profilbild, hier ein Video bzw. eine Slideshow von Mashable.

Haben Sie Ihren Twitter-Account schon umgestellt oder haben Sie Fragen dazu? Übrigens veranstalten wir ab November wieder unsere beliebten Seminare und Workshops zu Facebook, Google+ und Twitter bei uns im Haus oder auch bei Unternehmen vor Ort. Bei Interesse einfach eine E-Mail an web@viermalvier.at.

Twitter: Welcome-Tabs und Landing-Pages für Unternehmen ab 1. Februar?

**UPDATE** Unser Blogleser Frank hat auf einen weiteren Artikel in TNW aufmerksam gemacht wo darauf hingewiesen wird, dass eine „Brand Page“, also eine Marken- oder Unternehmensseite USD 25.000 kosten soll. Das wäre für ein breites Engagement von Marken und Unternehmen auf Twitter natürlich nicht förderlich.

Wie BusinessInsider berichtet, soll Twitter für 1. Februar 2012 den Rollout von erweiterten Unternehmensprofilen planen, also so etwas wie Welcome- oder Landingpages erlauben. Die aus Facebook bekannte Möglichkeit, in FB-Seiten via iFrame zusätzlichen externen Content zu integrieren, z. B. Gewinnspiele, Games, Formulare, Online-Shop-Elemente, Videos, Slideshows, usw., ist bei Unternehmen sehr geschätzt, da die User so die ihnen bekannte Umgebung (z. B. Facebook) nicht verlassen müssen und trotzdem mit zusätzlichen und dynamischen Unternehmensinhalten unterhalten werden können.

Bereits im Dezember stellte Twitter anhand ausgewählter Partner (z. B. Coca-Cola) eine Art erweiterter Twitter-Profile für Unternehmen vor. Dabei gehts aber hauptsächlich um eine zweispaltige und optisch ansprechendere Darstellungsmöglichkeit (z. B. zusätzliche Headergrafik) des Twitter-Accounts. Wir sind gespannt, wie nun die Neuerung aussehen wird.

Mit diesem Schritt geht Twitter weiter in Richtung Facebook und auf die Unternehmen zu. Der Konkurrenzkampf um Unternehmen, deren Präsenz auf den Plattformen (und damit Traffic und Aufmerksamkeit/Verweildauer der User) sowie den Werbebudgets ist zwischen Facebook, Twitter und Google+ Plus verstärkt entbrannt.

Was halten Sie von dieser Neuerung? Haben Sie schon einen Twitter-Account für Ihr Unternehmen und würden Sie Ihr Unternehmen nun stärker auf Twitter engagieren? Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen und Kommentare.

Gewünschter Twitter-Username schon vergeben? Vielleicht nicht mehr lange!

Alle, die Twitter aktiv nutzen und sich schon mal auf der Suche nach ihrem oder einem passenden Usernamen (Beispiel: http://twitter.com/karimbannour) gemacht haben, kennen das Problem: Viele passende, bekannte oder eingängige Usernamen sind schon vergeben. Gerade bei Twitter war und ist das „Claiming“ von Usernamen besonders beliebt: Dabei reserviert jemand mehrere Usernamen pauschal, also auf Vorrat, weil er den Namen für zukünftige Aktivitäten sichern will oder daran glaubt, ihn vielleicht später mal verkaufen zu können, ohne ihn aktiv zu nutzen.

Viele Twitter-Usernamen sind bereits vergeben, ohne aktiv genutzt zu werden.

Viele Twitter-Usernamen sind bereits vergeben, ohne aktiv genutzt zu werden.

Dem versucht Twitter nun einen Riegel vorzuschieben. Aus mehreren Quellen verlautet es, dass Twitter in Kürze jene Twitter-Usernamen freigeben will, die in den letzten 6 Monaten keine Aktivität verzeichnet haben.

Für alle, deren Wunschname auf Twitter vergeben ist, aber unter diesem Namen seit mehr als 6 Monaten keine Tweets veröffentlicht werden, können darauf hoffen, diesen Usernamen für sich reservieren zu können, sobald Twitter diesen Rollout macht.

Eine Einschränkung bleibt: Diese Information haben natürlich auch diejenigen, die diese Pauschalreservierungen schon bisher gemacht haben. Doch die Chance für Sie besteht, wir halten Sie auf dem Laufenden.

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