Social Multi Media Blog

Der Social Media und Online Marketing Blog von viermalvier.at

Autor: Karim-Patrick Bannour (Seite 2 von 17)

In eigener Sache: OMX – Die Konferenz für Online-Marketing in Salzburg (inklusive Rabattcode!)

Bereits zum zweiten Mal findet die Fachkonferenz OMX (Online Marketing Experts) in Salzburg statt und ich freue mich, diesmal als Speaker mit dabei sein zu dürfen. In meiner Einsteiger-Session „Social Media Marketing ist nicht nur Facebook“ darf ich dem Publikum anhand von Praxisbeispielen veranschaulichen, welche Social Media-Plattformen für welchen Unternehmenszweck Sinn machen und zielführend eingesetzt werden können.

Die Veranstaltung ist in zwei parallele Slots unterteilt, einmal für Onlinemarketing-Einsteiger und einmal für „Fortgeschrittene“. So sollen die Besucher der Konferenz an einem Tag einen guten Überblick über die wichtigsten Online-Marketing-Kanäle bekommen, um die Frage aller Fragen beantworten zu können: „Welche Online-Marketing-Kanäle bräuche ich für mein Unternehmen und welche Maßnahmen führen mich zum Erfolg?“ Das Konzept gefällt mir, da es praxisorientiert und für Anfänger und Advanced gleichermaßen interessant gestaltet ist.

Die Konferenz beginnt mit einer Keynote von Florian Gschwandtner, dem CEO von Runtastic. Mit dabei sind auch Jochen Hencke (Social Media für Stiegl Brauerei), die Kollegen von get on top, Klaus Eck, Björn Tantau und viele weitere Experten, moderiert wird das ganze mittags vom allseits bekannten und beliebten Armin Wolf. Den Abschluß mit Gesprächen und guter Unterhaltung bietet eine Networking-Party in der Fuxn, auf die ich mich auch schon besonders freue. Agenda

Unser besonderes Zuckerl: Wer die OMX, einer der ganz großen Online-Marketing-Konferenzen in Österreich, am 20.11. besuchen möchte, bekommt von uns den Eintritt um 80 EUR netto günstiger. Einfach den Rabattcode „VIERVIER“ bei der Bestellung eingeben.

Ich freue mich schon, Euch auf der Konferenz zu treffen und auf tolle Gespräche!

tsu: Facebook-Konkurrent beteiligt User an Werbeeinnahmen

Wer möchte nicht an den Milliardenumsätzen beteiligt sein, die Social Media Plattformen wie Facebook, Youtube und Co. jedes Jahr einnehmen. Immerhin sind das Nutzungsverhalten sowie die Profildaten der User die Grundlage für das Targeting und somit dem Werbeerfolg.

So unwahrscheinlich es klingt, aber ein neues soziales Netzwerk namens „tsu“ verspricht genau so ein Belohnungssystem: Für jeden Beitrag bekommt man, je nach Reichweite, einen gewissen Betrag gutgeschrieben. Klingt verlockend, aber wer und was steckt dahinter?

tsu: Dein Content und Dein Publikum gehören Dir

tsu (wird „Sue“ ausgesprochen) ist ein kostenloses soziales Netzwerk und bezeichnet sich selbst als „free social media payment platform“. Im Gegensatz zu manch anderer neuen Plattform wie „ello“ gibt es ein klares Geschäftsmodell in Form definierter Werbeplätze (Banner). Das Versprechen von tsu: Jeder User kann, abhängig von der eigenen Reichweite, an den Werbeeinnahmen mitverdienen, man wird also dafür bezahlt, Inhalte zu veröffentlichen und zu verbreiten. Von den gesamten Werbeeinnahmen verteilt tsu rund 90 Prozent an die User und behält 10 Prozent für sich. Für hohe Werbeeinnahmen werden natürlich viele aktive User benötigt. Wer als User wiederum viele Einnahmen haben möchte, braucht eine hohe Reichweite und wird daher viele Freunde dazu bewegen, sich zu registrieren.

Wie registriert man sich bei tsu und knüpft Kontakte

Im Gegensatz zu Facebook gibt es keinen gewöhnlichen Anmeldeprozess, wo sich jeder mittels Eingabe von E-Mail-Adresse und Basisdaten selbständig registrieren kann. Auf tsu kann man sich nur anmelden, wenn man eine Vanity-URL z. B. http://www.tsu.co/karimbannour eines bereits registrierten Users kennt und diese bei der Anmeldung angibt.

Das Profil bzw. der Newsfeed sind ähnlich aufgebaut wie auf Facebook und gefallen mir persönlich sehr gut, auch wenn die grüne Farbe gewöhnungsbedürftig ist. Man kann Texte, Links und Fotos posten, und Postings von Kontakten liken oder kommentieren, also gewöhnliche Social Network-Features.

tsu-Newsfeed

Neben dem „Feed“ gibt es viele aus Facebook bekannte Profil-Funktionen: Notifications, Nachrichten, Freundesliste (Family Tree genannt), usw. Neu hingegen sind einerseits ein eigener Analytics-Bereich, wo man sieht wieviele Views, Likes oder Comments man bei seinen Beiträgen erhalten hat (auf Facebook nur für Unternehmensseiten verfügbar). Andererseits gibt es den Menüpunkt „Bank“, wo man die bisher generierten Einnahmen mit dem eigenen Profil einsehen kann.

Geschäftsmodell: Fragwürdig oder fair?

Die Idee der Partizipation der User an den Werbeeinnahmen von tsu ist zweischneidig: Während der Ansatz, die User am Werbeumsatz zu beteiligen, durchaus fair und interessant ist, stellt es den Grundgedanken von Social Media in Frage: In sozialen Medien geht es um das Teilen von relevanten Informationen mit Freunden und Bekannten, ohne finanzielle Hintergedanken (meistens zumindest). Wenn jetzt jeder User dafür belohnt wird, so viel wie möglich zu posten und eine maximale Reichweite zu erreichen, könnte die Qualität der Inhalte und der Verbindungen massiv darunter leiden. Das bleibt zu beobachten.

Fazit: tsu ist ein interessanter Ansatz und wirkt optisch und funktional recht ansprechend und bereits sehr ausgereift. Wer sich auf tsu registrieren möchte, darf natürlich gerne meinen Family Tree erweitern und meine URL verwenden: http://www.tsu.co/karimbannour

Wie steht ihr zu dem Ansatz von tsu?

Facebook pusht Bewertungen: Jetzt eigener „Rezensionen“-Tab für alle Facebook-Seiten verfügbar?

Wie uns ein Kunde heute morgen aufmerksam gemacht hat, kann man jetzt auf Facebook-Seiten einen eigenen „Rezensionen“-Tab hinzufügen, und zwar unabhängig davon, ob die Rezensionen-Funktion (bis dato ja nur für Facebook-Seiten mit „Orte“-Funktion verfügbar) bereits vorhanden/aktiv war oder nicht.

So können Sie den Rezensionen-Tab hinzufügen

Facebook Rezensionen Tab hinzufügenWenn Sie beim alten Facebook-Seiten-Design auf das Symbol ganz rechts neben den Tabs klicken (zum Aufklappen weiterer Tabs)  und dann bei einem leeren Tab auf das „Bleistift-Symbol“ zum Hinzufügen einer neuen App klicken, befindet sich hier auch eine Auswahl „Rezensionen“. Nach dem Anklicken ist ein neuer Tab vorhanden, derzeit aber noch ohne Inhalte.

Dass Facebook und andere Plattformen die Kunden- bzw. Nutzerbewertungen forcieren, beobachten wir schon lange und haben wir in einigen Blogbeiträgen bereits vorgestellt (hier und hier und hier). Es scheint als ob Facebook hier einen großen Schritt weiter in Richtung höherer Sichtbarkeit von Rezensionen geht und diese nun auch für Facebook-Seitenbetreiber ohne Orte-Funktion vorbereitet. Aktuell hat dieser Tab noch keine Inhalte, aber der Trend zur Aufwertung der Bewertungen ist eindeutig.

Nutzen Sie bereits die Rezensionenfunktion und welche Erfahrungen haben Sie gesammelt?

Sterne-Bewertungen von Facebook-Seiten jetzt auch auf Google sichtbar

Wie AllFacebook.com berichtet, tauchen seit wenigen Tagen bei der Google-Suche die Sterne-Bewertungen (Rezensionen) von Facebook-Seiten mit Ortsfunktion (Facebook Places) auf. Thomas Hutter hat in seinem Blog bereits festgestellt dass das auf die Facebook-Seitenkategorien „Hotel“ und „Restaurant“ beschränkt ist.

Bei ersten Versuchen unsererseits können wir das bestätigen, auch auf google.at. Allerdings nur bei der Minderheit der von uns getesteten Hotels (vor allem österreichische Hotels hatten noch selten die Sterne-Bewertungen beim Google-Suchergebnis dabei).

Google bietet damit eine für seine Nutzer weitere wichtige Zusatzinformation und wertet damit die Facebook Rezensionen weiter auf. Das bedeutet gerade für Unternehmen im Tourismus, noch mehr Fokus auf die Facebook-Seiten-Bewertungen zu setzen und diese nicht zu vernachlässigen. Denn die Google-Suche ist für viele Urlauber und Gäste einer der Einstiege in die Internetrecherche und eine wichtige Informationsquelle.

Bewertungen auf Facebook-Seiten können nun offiziell beantwortet werden

Seit gestern ist es endlich möglich, im Namen der Facebook-Seite die Bewertungen (Rezensionen) auf der eigenen Seite zu beantworten bzw. zu kommentieren.

Die Bewertungen (auch Rezensionen genannt) gibt es ja schon länger und wir haben bereits mehrfach darüber berichtet (z. B. im Blogbeitrag „Facebook wird zur Bewertungsplattform“) wie wichtig diese 5-Sterne-Bewertungen inklusive Nutzerfeedback für Unternehmen sein können und in Zukunft sein werden.

Bis dato konnte man die Bewertungen nur mit einem Privatprofil beantworten. Bei kleinen Facebook-Seiten kein Problem, weil man den Admin oft persönlich kennt, so wie auf unserer Facebook-Seite von viermalvier. Bei Facebook-Seiten von großen Unternehmen, Marken oder Organisationen wie z. B. Städten oder Tourismusdestinationen, ist das natürlich weniger erwünscht.

Facebook Rezensionen Bewertungen

Bis dato konnte man nur mit seinem Admin-Privat-Profil antworten (siehe Screenshot). Ab sofort ist es möglich, „als Seite“ zu antworten.

Ab sofort können alle Seitenbetreiber einer Facebook-Seite, die die Bewertungsfunktion beinhalten (unseres Wissens nach bis dato nur „Orte“), „offiziell“ auf die Rezensionen reagieren. Es ist natürlich wichtig, schnell und angemessen auf jede Bewertung zu reagieren.

Haben Sie bereits Bewertungen auf Ihrer Facebook-Seite und wie reagieren Sie auf diese Neuerung?

Ältere Beiträge Neuere Beiträge