Seit wenigen Stunden ist es nun offiziell: Google+ bietet ab sofort auch Seiten für Unternehmen an. Während kurz nach der Präsentation und der Veröffentlichung dieser Neuigkeit auf dem Google-Blog dieses Privileg noch einigen wenigen Marken wie Pepsi, H&M oder Toyota vorbehalten war, ist es ab sofort jedem Google+ User möglich, selbst Unternehmens-Seiten anzulegen. Wir zeigen Ihnen, wie’s geht und werden erste Vergleiche mit Facebook-Seiten machen. Übrigens: Wir organisieren gerade die ersten Google+ Plus Seminare bei uns im Seminarraum in Salzburg, hier gibts weitere Infos.
Google+ Seite erstellen
Zunächst müssen Sie hier klicken und die richtige Kategorie wählen:
- Lokales Geschäft
- Produkt oder Marke
- Unternehmen, Einrichtung oder Organisation
- Kunst, Unterhaltung oder Sport
- Sonstiges
Je nachdem, welche Kategorie man auswählt, erscheinen weitere Eingabefelder. In unserem Beispiel möchten wir für das Salzburger Restaurant “da Giacomo” eine Seite anlegen und wählen deshalb die passende Kategorie “Lokales Geschäft”.
Hier gibt es schon einen gravierenden Unterschied zu Facebook und ein erstes Indiz dafür, was die Stärke von Google ist: Man kann auf eine fundierte und große Datenbank von bestehenden Inhalten, so z. B. Google Maps, zurückgreifen.
In der Kategorie “Lokales Geschäft” wird man aufgefordert, die Telefonnummer des neu anzulegenden Unternehmens einzugeben, und siehe da: Tatsächlich wird das Unternehmen auch gefunden. Für den Fall dass man sein Unternehmen nicht finden kann, besteht die Möglichkeit es neu anzulegen in Google Plus.
In einem nächsten Schritt kann man die allgemeinen Infos, die Adresse und die Kategorie kontrollieren und im Bedarfsfall ausbessern. Nachteil bei der Auswahl der Kategorie: Hier ist offensichtlich keine passende Kategorie für “Restaurant”, also für Gastronomiebetriebe zu finden. Wir haben testweise “Unterhaltung und Freizeit” für unser Restaurant ausgewählt.
Anschließend kann man auswählen, ob die Seite für bestimmte Usergruppen (Kinder/Jugendliche) gesperrt sein soll, stimmt dann den Nutzungsbedingungen zu, und fertig ist die eigene Unternehmensseite auf Google+, oder?
Nein, nicht ganz. Und hier gibt es sicher schon mal die erste Verwirrung: Denn nach dem Klick auf “Fertigstellen” erscheint nicht das Unternehmensprofil, sondern der Stream, also die Pinnwand. Das liegt daran, dass mit der Neuanlage der Unternehmensseite auch, so wie auf Facebook, eine Identität geschaffen wurde. In diesem Moment ist man “als Unternehmensseite” angemeldet. Wir wollen aber im nächsten Schritt das Profil vervollständigen, und klicken dazu links neben dem Namen der Unternehmensseite auf “Jetzt starten” oder oben in der Leiste neben dem “Google+”Logo auf das Symbol “Profil”. Hier kann man das Unternehmensprofil bearbeiten mit Klick auf “Profil bearbeiten”.
Hier kann man nun eine kurze Beschreibung (ähnlich Info-Tab auf Facebook-Seiten), die Öffnungszeiten, die Website, ein passendes Profilbild (am besten quadratisch) und 5 Fotos für die Fotoleiste hochladen.
Tolle Funktion: Mit einem eingebauten Foto-Editor kann man hochgeladene Fotos nachbearbeiten. Dazu gehört: Zuschneiden, Drehen, Belichtung/Farbe/Schärfe/Größe ändern, einige Foto-Effekte wie Retusche oder Airbrush oder sogar das Verpixeln oder Besprayen von Fotos. Extrem praktisch und hilfreich, ein echtes PLUS! Die Nähe zum Google-eigenen Produkt Picasa ist unverkennbar.
Wenn man alle Info-Felder ausgefüllt und aussagekräftige Fotos hochgeladen hat, dann ist das Profil fertig. Es ist schön geworden! Ristorante Pizzeria da Giacomo Salzburg ist nun auf Google Plus.
Doch das ist erst der Anfang: Nun muss man erst einmal die Leute darauf aufmerksam machen und dazu bringen, dass sie das Unternehmen in ihre Kreise aufnehmen (ja, die sogenannten Circles), und mit den Google+ Usern kommunizieren. Außerdem gibts noch viele weitere Features und Tools, die schrittweise dazukommen werden. Dazu kommen wir im nächsten Blogbeitrag.
Außerdem wird spannend, wie sich der Google+ Eintrag auf das Google Suchergebnis, auf Google Maps und andere bestehende Google Produkte auswirkt.






Sehr guter Beitrag, danke!
Pingback:Anonymous
Musste man ja lange genug drauf warten! Mal sehen wie sich das im Vergleich zu facebook fanpages so macht…
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