5 Tipps zum Verbessern des Social Graph Rankings

Was sich hinter der neuen Facebook-Suche, dem Social Graph, verbirgt, haben wir bereits in diesem Blogbeitrag geklärt. Zur Zeit kann diese neue Suchfunktion nur von wenigen Usern verwendet werden, doch in nicht allzuferner Zeit soll sie für alle Facebook-Nutzer zugänglich sein. Damit die eigene Facebook-Seite gut gefunden wird, ist es für Administratoren sinnvoll, sie für die neue Suche zu optimieren. Wir haben 5 Tipps für Euch gesammelt:

1. Wahl des passenden Seiten-Namens

Dieser Aspekt scheint banal, doch die Wahl des richtigen Namens ist essentiell. Um die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen und sich von gleichnamigen Seiten abzugrenzen, wird von Administratoren häufig einfach ein und dasselbe Keyword mehrmals im Namen verwendet, was bei den Usern den Eindruck einer Spam-Seite erwecken kann. Hier sollte man sich auf das Wesentliche beschränken, das erste Wort des Seitennamens ist besonders wichtig.

2. Befüllen der „Info“-Seite mit wichtigen Informationen

Neben dem geeigneten Namen ist es entscheidend die „Info“-Seite der Facebook Page ausreichend mit Informationen zu versorgen, da dieser Bereich ebenfalls von Suchmaschinen genutzt wird. In dieser Rubrik sollten sich neben dem Link zur offiziellen Website auch Infos unter „Aufgabe“ und „Beschreibung“ wiederfinden. Im Bereich „Aufgabe“ ist es sinnvoll zu kommunizieren, was das Ziel des Betriebes ist, welche Mission man verfolgt bzw. was einen auszeichnet. Unter „Beschreibung“ könnte man z.B. einen kleinen Steckbrief zur Geschichte des Unternehmens verfassen. Falls man auf lokalen Geschäftsbetrieb angewiesen ist, sollte man zusätzlich auch die tatsächliche Anschrift und Telefonnummer hinterlegen.

3. Anpassen der Facebook-URL

Bislang musste man 25 „Gefällt mir“ Angaben nachweisen könne, um eine Vanity URL reservieren zu können. In den meisten Fällen ist diese Grenze weggefallen. Hier kann man nun die Standard-URL von Facebook beliebig ändern. Man sollte dabei aber beachten, dass der Name des Betriebes o.ä. in der URL verwendet wird. Falls es bereits eine Seite mit der selben URL gibt, wird man von Facebook darauf hingewiesen und es werden Alternativen angeboten.

4. Interaktion anregen

Auch wenn die Suchfunktion von Facebook mit der neuen Graph Search verstärkt in den Vordergrund rücken wird, bleibt die Online Plattform dennoch ein soziales Kommunikationstool. Das bedeutet, dass weiterhin der Inhalt einer Seite für deren Beliebtheit und Auffindbarkeit entscheidend sein wird. Administratoren sollten sich also auch zukünftig darum bemühen, ihren Nutzern und Fans ansprechenden Content zu präsentieren. Die Graph Search fungiert wie eine Art Netz und wird sämtliche Tags, „Gefällt mir“-, „Check-in“- oder ähnlich Angaben auffangen und für die Sichtbarkeit der Seite berücksichtigen. Man sollte also versuchen nützliche, anregende oder interaktive Informationen posten, da diese am häufigsten geteilt werden.

5. Timeline und Apps besser nutzen

Statusupdates werden häufig aktualisiert und haben somit nur eine begrenzte Sichtbarkeit, weil sie in der Timeline mit der Zeit ja weiter nach unten rutschen. Man sollte also versuchen Inhalte strategisch zu posten, um ihre Sichtbarkeit zu verbessern. Apps hingegen können als Favorit neben den Fotos platziert werden und sind somit immer sichtbar. Es ist also durchaus sinnvoll Apps mit nützlichem Content, wie z.B. Umfragen, Foren, Menüs oder Newsletter hinzuzufügen, da sie immer auffindbar sind und so ihr Inhalt länger abrufbar ist. Wobei sich seit der Umstellung auf das Timeline-Design weitaus weniger Besucher aktiv diese Apps ansehen als früher.

Zusammenfassend sei gesagt: Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollte nicht vor der Entwicklung einer lebhaften Facebook-Seite stehen. Die beliebtesten Seiten sind stets diejenigen, die interaktiv und nachhaltig für den Nutzer sind und ihn zur Interaktion verleiten.

Fallen Euch noch weitere entscheidende Aspekte ein, die das Auffinden von Suchmaschinen maßgeblich verbessern können?

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