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10 gute Gründe warum Hootsuite das ideale Twitter- und Facebook-Tool ist

Veröffentlicht am:6.01.2010
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Es gibt ja neben Hootsuite mittlerweile unzählige webbasierte oder am Computer installierte Tools (wie TweetDeck), um seine Twitter- und Facebook-Accounts zu verwalten. Spätestens wenn man mehrere Twitter-Accounts und Facebook-Fanseiten gleichzeitig professionell betreuen möchte, kommt man mit den eigenen Webinterfaces von Twitter und Facebook schnell an die Grenzen des Machbaren.

Nach mehrwöchigem Praxistest möchten wir Ihnen nun 10 Gründe auflisten, warum wir Hootsuite von allen bis dato getesteten Tools als das derzeit für uns Beste zur Twitter- und Facebook-Account-Betreuung sehen.

Hootsuite hat nach mehrwöchigem Praxistest viele Vorteile gezeigt

Hootsuite hat nach mehrwöchigem Praxistest viele Vorteile gezeigt

  1. Hootsuite ist webbasiert. Das bedeutet, man muss keine Software auf dem Computer installieren und hat von jedem internetfähigen Gerät (eigener oder fremder Computer, Smartphone, …) über den Browser (Firefox, Chrome, Internet Explorer, …) vollen Zugriff. Alle anderen bis dato getesteten Webdienste waren weniger umfangreich und trotzdem unübersichtlicher.
  2. Hootsuite ermöglicht mehreren Usern den Zugang zu meinem Account (Dashboard). Gerade für Unternehmen, die mehrere Twitter- und Facebook-Accounts betreuen und diese Betreuung wiederum von mehreren Personen gleichzeitig durchgeführt wird, ist es ein absolutes Plus, dass jeder sich unabhängig vom Anderen einloggen kann, aber trotzdem jeder dieselbe “Startseite” und Voreinstellungen nutzen kann.
  3. Die “Startseite” von Hootsuite nennt sich Dashboard und ist auf mehreren, übersichtlichen Ebenen aufgebaut: Jeder einzelne Account verfügt über einen Tab (einen Reiter, siehe Grafik), indem sich wiederum einzelne zugehörige Spalten befinden. Bei Twitter sind das beispielsweise Spalten für Home-Feed, Twitter-Suchen, Mentions, Direct Messages, Twitter Listen, Pending Updates (dazu gleich mehr bei der Schedule-Funktion), usw. So kann man die Accounts gut gemeinsam verwalten.
  4. Schedule-Funktion: Man kann Beiträge zeitverzögert senden! Was für ein praktisches Feature. Gerade für Unternehmen, die auf Basis eines Redaktionsplans ihre Beiträge verfassen oder für Leute, die nicht minütlich auf Twitter und Facebook zugreifen wollen oder können, und trotzdem über den Tag verteilt gute Infos an ihre Social Media-Freunde schicken möchten. Das Allerbeste: Das geht nicht nur für Twitter, sondern auch für Facebook. Ein absolutes Must-Have für Fanseitenbetreiber! Zusätzlich kann man die “Sendezeit” der Beiträge je nach Account variieren, und die Beiträge bis zum Abschicken auch noch überarbeiten. Toll!
  5. Die Aktualisierungshäufigkeit kann für jeden Tab manuell eingestellt werden. Das macht vor allem dann Sinn, wenn man einen bestimmten Account besonders sorgfältig durchstöbern möchte, bei den anderen man aber eher oberflächlich drüberschaut.
  6. Für jeden einzelnen Twitter-Account kann man umfangreiche Statistiken abrufen (Anzahl der Klicks auf meine Links in x Tagen, Klicks nach Region, …), sofern man Hootsuites’ eigenen URL-Shortener ow.ly nutzt. Das geht sogar bis runter auf die Ebene der einzelnen Tweets. Diese Funktion ähnelt jener von bit.ly, hat aber den wesentlichen Vorteil, direkt in Hootsuite abrufbar zu sein. Alles an einem Ort also.
  7. Man kann jeden beliebigen RSS/Atom-Feed importieren, und neue RSS-Einträge automatisch als Beitrag auf Twitter und Facebook senden, sogar mit individuellem Einleitungstext. So lässt sich Content von guten Quellen einfach und sicher multiplizieren.
  8. Fan-Kommentare zu Beiträgen in Fanseiten können mit 1 Klick in Hootsuite angeschaut werden. Ein toller aber möglicherweise von Hootsuite ungewollter Nebeneffekt: Wer Admin einer Fanseite ist, kann normalerweise im Namen der Fanseite nicht “Gefällt mir” sagen, sondern nur Kommentare abgeben. Auf Hootsuite ist es möglich! So kann der Admin der Fanseite gleich 2-mal sagen: “Gefällt mir” und die Verbreitung des Beitrages etwas unterstützen.
  9. Beiträge können plattformübergreifend ausgeschickt werden. Das heißt, wenn man einen Tweet interessant findet, kann man ihn an alle Accounts oder mit 1 Klick auswählbar an bestimmte Twitter- UND Facebook-Accounts weiterschicken. Das geht bei TweetDeck und Seesmic auch, ist aber durch die Schedule-Funktion einfach viel praktischer bei Hootsuite.
  10. Ping.fm ist bereits integriert und kann zentral über Hootsuite mit Updates versorgt werden. Zwar hat Seesmic gerade Ping.fm gekauft und wird demnächst auch dieselben Funktionen integrieren, aber bis dahin bleibt Hootsuite damit vorne.

Es gäbe noch weitere Gründe, warum uns Hootsuite so gut gefällt, aber am besten entscheiden Sie selbst, ob es das richtige Tool für Sie ist. Die Anmeldung ist kostenlos und schnell erledigt. Es ist auf alle Fälle einen Versuch wert. Auch am iPhone.

Was haben Sie bis jetzt für Erfahrungen mit Hootsuite oder anderen Twitter- und Facebook-Tools gemacht?

Über den Autor Karim-Patrick Bannour


Mag. Karim-Patrick Bannour ist Gründer und Geschäftsführer der Social Media Marketing Agentur viermalvier.at und gemeinsam mit Anne Grabs derAutor des Social Media Marketing Bestsellers "Follow me!" (erschienen bei Galileo Press). Er hält zahlreiche Vorträge, Seminare und Workshops in Unternehmen oder für Organisationen wie WKO, WIFI und ÖHV.


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10 Kommentare
  1. Hootsuite-Postings auf Facebook sind allerdings nicht weitersagbar (“Teilen”-Funktion)…

  2. Lack Robi says:

    Hootsuite für Privatseite ok. Aber wie funktioniert die Installation für eine (Fan)seite. Hootsuite greift bei mir immer automatisch auf die Privatseite zu.

  3. karim says:

    Wenn Du Deine Fanseiten, bei denen Du Admin bist, hinzufügst (über Settings – Social Networks), erscheinen sie wie alle anderen Profile rechts oben und Du kannst individuell jene “Profile” auswählen, auf denen der gewünschte Beitrag gepostet werden kann. So funktionierts zumindest bei uns.

  4. Ich bin seit ein paar Wochen “Hootsuiter” mit Begeisterung. Mir gefällt die Funktion der “Konversation ansehen” super! Ich werde sie privat, aber auch im Beruf. Tolles Tool!

  5. Eugen Fol says:

    Ich höre über Hootsuite ertes mal. War Hootsuite früher auch kostenflichtig oder nicht? Ok,das gibt es kostenlose Version aber dort sind nicht alle Funktionen verfügbar.

    Viele Grüße

    Eugen

  6. Nun ja , alle Funktionen sind zwar nicht verfügbar , aber für den Standardgebrauch reicht es allemal . Bin froh das es jetzt eine Kostenlose Version auch gibt !

    Lg Robert

  7. Pingback:URL

  8. sebiturbo says:

    Ja, Hootsuite ist schon eine echte Verbesserung. Aber wo ist die Schnittstelle zu Pinterest? Zu Xing? Youtube? Flickr? Und wie schon oben von Annette angemerkt wo ist die FB-Teilen-Funktion? Wäre doch Super wenn man etwas von der einen zur anderen Seite schaufeln könnte. Facebook ohne “Teilen” ist wie Twitter ohne “Retweet”. Ich hätte gerne mein Dashboard so umgeschaltet, dass ich alle meine feeds gleichzeitig beobachten kann. Gibts das oder hab ichs nur nicht gefunden? Geil wäre eben der Workflow, dass man zunächst über Pinterest stöbert und dann mit dem Gefundenem die einzelnen Kanäle versorgt. Bin gespannt, wann mal jemand wirklich versteht, was ein SoMe-Manager braucht, um Zeit zu sparen. Emphatische Grüsse Sebi2rbo

  9. Pingback:Was kann Hootsuite, das es zu dem externen #LinkedIn, Twitter, FB, G+ und Netzwerktool für 54 weitere Netzwerke macht

  10. Guten Morgen aus Wien. Derweil hat Hootsuite 58 Netzwerkschnittstellen. Darunter Reachli (Pinterest), XING, LinkedIn, G+ YouTube und Flickr.

    Besonders aber ist die Premiumpartnerschaft zwischen LinkedIn und Hootsuite. Dadurch lassen sich sowohl LinkedIn Unternehmensprofile, als auch Jobs, LinkedIn Gruppen und natürlich die Timeline ‘steuern’.

    Bin begeistert.
    der MiSha

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